berauscht

Die Dosis macht das Gift.

Unglaublich.de/ berauschtsüchtig

Schon immer haben Menschen anregende und bewusstseinserweiternde Substanzen zu sich genommen. Die Dosis bestimmt dabei die Giftigkeit und die Häufigkeit des Genuss über körperliche oder psychische Abhängigkeit. Zu medizinischen, ernsthaft kreativen oder spirituellen Zwecken lässt sich nicht viel gegen den maßvollen Gebrauch einiger Drogen sagen. Doch grundsätzlich sollten wir eher die Finger davon lassen.

Wenn uns das nicht gelingt und wir merken, dass wir nicht mehr ohne Drogen können, wird es schwierig. Und wenn wir unsere Körper nicht mehr wie gewohnt steuern können und unsere Gefühle und Gedanken weitgehend von Drogen bestimmt werden oder um sie kreisen, herrscht schon Alarmstufe rot. Hier daher ein Schnelldurchgang durch die gebräuchlichsten Drogen und ihre Licht und Schattenseiten zur allseitigen Instruktion.

Gras oder Haschisch (THC) ist eine vergleichsweise eher milde Droge, die Schmerzen mildern und äußere Eindrücke abdämpfen kann. THC vermag unsere Körperempfindungen, Gefühle und Gedanken zu verzaubern, je nach Menge für Minuten oder Stunden. Mikrodosiert kann es unsere Kreativität und Stimmung positiv steigern. Regel: an einem fremden Joint (Pfeife, whatever) immer nur einmal ziehen und dann erstmal 2 Minuten abwarten.

Wer THC raucht oder isst und länger als eine halbe Stunde breit davon ist (Lachanfälle, Fressattacken oder auch Unfähigkeit zu laufen), hat sich überdosiert, was schnell passieren kann. Wer das regelmäßig macht, kann in eine psychische Abhängigkeit geraten und bei Langzeitkonsum auch psychotisch werden. Fatal und dauerhaft schädigend ist der regelmäßige Konsum, wenn das Hirn noch nicht vollständig entwickelt ist, also unter 22 Jahren.

Wer sich gelegentlich mit THC leicht berauscht, um sich zu entspannen, Spaß zu haben oder kreativ zu arbeiten, macht nichts falsch. All das ist empfehlenswerter, als sich zu vergraben oder traurig zu sein. Wichtig ist jedoch, dass wir dabei weiterhin unseren Weg gehen und unsere Ziele verfolgen, welche auch immer das sein mögen.

Deutlich schädlicher als THC ist Alkohol. Alkohol entspannt und macht uns kontaktfreudiger. Im Übermaß verlieren wir jedoch unsere Energie, verdummen und werden unter Umständen übergriffig und vielleicht auch gewalttätig. Regelmäßiger Alkoholgenuss schädigt unsere Leber, Milz und Nieren und steigert stark die körperliche Suchtgefahr.

Der Konsum von Kokain und Speed bläht unser Ego auf, lässt uns übertreiben, lügen und betrügen und kann sich negativ auf unser ganzes Leben auswirken. Die körperliche Kokainsucht ist nicht einfach zu überwinden. Die Kombination mit Alkohol ist fatal. In meinem Umfeld sind zwei Menschen überdosiert und betrunken an ihrem eigenen Erbrochen erstickt. Einem weiteren musste die Brust geöffnet werden, um das Herz manuell stimulieren zu können. Ergo: Serious Stuff! Wer regelmäßig konsumiert, riskiert Depressionen.

MDMA und Ecstasy werden oft mit Heroin, Speed oder anderem Dreck gepanscht und können schwere gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Natürlich machen sie Spaß und steigern unsere Lust und Freude, doch der depressive Absturz ist vorprogrammiert. Wenn wir nicht die Finger davon lassen können, sollten wir viel Wasser trinken und keinen Alkohol.

Heroin und Morphium (Oxys) sind euphorisierende und wirksame Schmerzstiller, die sich insbesondere in den USA verheerend und epidemieartig verbreitet haben. Wie Kokain und Speed wirken sie schnell und zerstörerisch. Auch hier gilt Finger weg!

So oder so: Alkohol- und Nikotinsucht richten in Europa den größten Schaden an und produzieren mehr Kosten im Gesundheitswesen als alle anderen Drogen.

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