Pass auf, was du dir wünscht!

Wir alle wollen, was wir uns wünschen. Das ist universell und gilt gleichermaßen für den Papst (wer auch immer das gerade sein mag), Bezos, Gates, Buffet, Merkel, Putin, Trump, Terroristen und andere Verbrecher aller Colour. Wir müssen uns dafür auch gar nicht schämen. Sich etwas zu wünschen, der Wunscherfüllung hinterher zu laufen, ist schließlich die wirksamste Ablenkung, auf die wir Menschen bisher verfallen sind. Im Idealfall werden wir dadurch strebsam, zielgerichtet und motiviert, den Arsch hoch zu kriegen. Fragt sich bloß, was wünschen wir uns eigentlich und warum?

Ist das, was wir uns wünschen, gut oder nützlich oder zumindest neutral für uns? Und welchen Einfluss oder Auswirkung hat das Ganze auf andere Menschen? Wenn wir auf Anerkennung, Liebe oder Sex aus sind, brauchen wir dafür in der Regel andere Menschen. Wenn wir als Musiker, Filmemacher, Schriftsteller oder Maler Großes vollbringen wollen, ist dies nicht ohne ein geneigtes Publikum möglich. Laufen wir dem Geld hinterher, erhalten wir es von anderen.

Der moralisch einwandfreiste Weg zu erhalten, was wir uns wünschen, ist, andere zu überzeugen, zu überreden oder zu verführen, es uns zugeben oder uns zu ermöglichen. Doch das Spektrum der Arten und Weisen, wie wir bekommen, was wir uns wünschen, ist wesentlich breiter gefächert. Es reichert von echtem Können, Authentizität, Charisma, Werben, Schmeicheln bis hin zum Betteln, Drohen, Psychoterror, Gewalt und schlussendlich Mord und kaltblütigem Massenmord.

Alle diese Ansätze haben gemeinsam, dass sie nach außen und auf andere Menschen gerichtet sind. Sie setzen in einem gewissen Umfang ein Können und zielgerichteten Willen voraus.

Doch es existiert auch ein anderer Weg, wie wir unsere Wünsche verwirklichen können. Es ist ein innerer Weg, wie er im Taoismus entwickelt wurde und von der sogenannten positiven Psychologie bis heute propagiert wird. Dieser Weg ist moralischer, weniger manipulativ und energiesparender als der äußere Weg. Natürlich erreichen wir, was wir uns wünschen auch auf dem inneren Weg durch andere. Der Unterschied ist lediglich die Ebene, auf der wir agieren.

Wir manifestieren unseren Wunsch einfach so klar wie möglich in unserem Kopf. Was wollen wir erreichen? Wie fühlt es sich an, wenn wir es erreicht haben? Wie wird uns das verändern? Welchen Einfluss wird das auf unsere Haltung und Ausstrahlung haben? Wie wird sich unser Körper anfühlen, welche Gefühle und Gedanken werden wir haben? Wenn wir die entsprechenden Antworten als ein klares Bild auf der Leinwand unseres Bewusstseins zeichnen, schicken wir ein klares Signal in die Welt und öffnen uns zugleich auf den Ebenen des Körpers, der Gefühle und des Geistes für alles, was als Antwort zurückkommt.

Je mehr Energie wir in die Visualisierung, die Empfindung und das Fühlen und das Denken nach der Erfüllung unseres Wunsches geben, desto schneller wird sie eintreten. Wie das möglich sein soll? Wir ziehen an, was wir ausstrahlen – so lautet das Prinzip, das als Gesetz der Anziehung kursiert.

Ergo: Keine Energie ins Außen verschwenden, sondern die Zukunft innerlich empfinden, fühlen und denken. See, feel and think the future and it will be.

normal

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