Gott ist tot!

Wir haben ihn getötet, – ihr und ich!

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„Wohin ist Gott? Rief er, ich will es euch sagen! Wir haben ihn getötet, – ihr und ich! Wir alle sind seine Mörder!“ verkündet der seherische „tolle Mensch“ in der „Fröhlichen Wissenschaft“ des berühmten Philosophen Friedrich Nietzsche. Wie wir Nietzsche zufolge als sterbliche Menschen einen unsterblichen Gott erschlagen konnten, müssen wir nicht klären. Im Zweifel haben wir wohl einfach aufgehört, an ihn zu glauben. Seitdem sind wir genau wie der tolle Mensch unterwegs, der „am hellen Vormittage eine Laterne anzündete“, weil wir uns selbst das Licht nahmen. Das spricht noch bis heute zu uns.

Woran orientieren wir uns in unserem Leben? Woran orientieren wir uns in einer Welt, in der wir fast immer in Konkurrenz stehen, umströmt von schlechten Nachrichten und nie endenden Innovationen, ständig digital überwacht, häufig überfordert von unseren Möglichkeiten, eigenen oder fremden Erwartungen und unserer Verantwortung für uns, aber auch für andere, vielleicht sogar für die Zukunft.

Die ewig großen Fragen:  Was machen, was können, was wollen wir eigentlich? Und was sollten wir wollen? Um was geht es im Leben, in unserem Leben? Auf dieser Welt? Was macht das alles für einen Sinn? Und warum stellen sich überhaupt alle diese Fragen? Und warum sollten wir uns überhaupt die Mühe machen, dafür Antworten zu finden.

Und wenn wir alle diese Fragen beantworten wollen, brauchen wir einen verlässlichen Bezugsrahmen, vor dessen Hintergrund wir sie beantworten können. Was ist dieser Bezugsrahmen? Gibt es überhaupt noch einen verbindlichen Rahmen? Sind wir das als einzelner Mensch, die Gesellschaft, in der wir leben? Die ganze Welt? Das Universum?

Es gibt dabei Millionen von Aspekten und Themen, die eine Beschäftigung wert sind, aber wir werden uns gnadenlos verzetteln, wenn wir sie alle auf unsere To-do-Liste schreiben.

Wenn wir die ewigen großen Fragen beantworten wollen, sind wir auf einer Mission, nicht auf einer behäbigen Kreuzfahrt. Wir sind nicht als gemächliche Historiker unterwegs, sondern als ungeduldige, neugierige Abenteurer mit einer klaren Agenda. Wir suchen zunächst nach einem Rahmen, der uns hilft, Antworten zu finden, uns und die Welt zu verstehen. Ein Rahmen, der uns hilft, unsere Gefühle, Handlungen und Ziele zu klären. Uns hilft Klarheit, Mut, Vertrauen und Zielstrebigkeit zu entwickeln.

Vom Standpunkt eines Mediziners, Therapeuten, Coaches, Philosophen, Wissenschaftler oder Gurus gesehen, ist die Diagnose klar, was den Rahmen betrifft. Der Patient – wir, unsere Gesellschaften, unser Leben und Wirtschaften auf der Erde – ist ziemlich krank.

Endlos ist die Liste der Krankheiten, Risiken und Störungen, die die Überlebenschancen der Menschen auf der Erde stark beeinflussen. Niemand weiß, ob wir das Verdrecken und selbstzerstörerische Ausplündern der Erde noch rechtzeitig beenden können. Niemand weiß, ob wir den weiteren Anstieg des Meeresspiegels noch aufhalten können, wann und in welchem Umfang  Völkerwanderung raus aus den unbewohnbar, da überhitzten Gebieten stattfinden und die dort liegenden AKWs und Endlager nicht mehr zuverlässig betrieben und gewartet werden können – bis sie die Erde mit ihren Fallouts überziehen. Eintrittswahrscheinlichkeit in den nächsten 50 bis 100 Jahren: alles andere als gering.

Kopf in den Sand stecken und bis dahin fröhlich auf dem Vulkan tanzen? Oder ab auf die Barrikaden für uns, unsere Kinder und Kindeskinder, die wir uns nicht als MAD MAXes vorstellen wollen?

Es ist unsere Wahl. Einfach alles ignorieren, verdrängen, sich ohnmächtig fühlen, gelähmt vor Angst oder als Kriegerin und Krieger kämpferisch und lustvoll in die letzte Schlacht ziehen, als Anhänger der letzten Religion, die unser Paradies auf Erden um jeden Preis erhalten will (Scheiß auf die Höhle!). Mit dieser Wahl stürzen wir uns in das spektakulärste Realdrama um den Überlebenskampf von mindestens 5 bis 7 Milliarden Menschen bis entweder alle Lichter ausgehen oder eben – uns würde Dank sicher sein – nicht.

Dem Universum ist es scheißegal, ob wir überleben, den posthumanen Wesen auf der Erde auch – mir nicht.

Welche Pille darf es sein, die rote oder die blaue?

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